Abendbrei – das Grundrezept für den Milch-Getreide-Brei

Zutaten: Milch, Getreideflocken, Obstsaft oder Obstpüree
Geeignet ab: 6. Monat
Besonderheiten: reich an Kalzium für Zähne und Knochen
Geeignet für: Babys ersten Abendbrei

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Abendbrei – einfach und schnell selbst gemacht

In der Regel führt man den Abendbrei ab dem 6. Monat ein, wenn dein Baby bereits gerne und ausreichend den Mittagsbrei isst. Die Milchmalzeit durch Flasche oder Stillen kann nach und nach durch einen Milch-Getreide Brei Brei plus einer Portion Obst ersetzt werden. Neben den Vitaminkick durch das Obstmus, hat dieser auch einen praktischen Zweck, denn er kühlt den heißen Abendbrei schnell auf eine angenehme Temperatur, sodass hungrige Babys schnell zum Essen kommen. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten den Abendbrei zuzubereiten, hier findest du ein Grundrezept:

  • Vorbereitung: 00:05
  • Grilldauer: 00:05
  • Gesamtdauer: 00:10
  • Menge: 1 Portion 1x
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Zutaten

  • 200ml Vollmilch
  • 20g Vollkorn-Getreideflocken (Dinkel, Hafer, Hirse, Reis, Weizen oder Schmelzflocken)
  • 2 EL Obstmus oder Obstsaft

Schritt für Schritt

  1. Getreideflocken im Topf mit der kalten Milch vermengen und unter Rühren aufkochen und etwa 3 Minuten köcheln lassen.
  2. Den Topf vom Herd nehmen und das Obst oder den Obstsaft unterheben.
  3. Den fertigen Abendbrei frisch servieren.

Milch: Für die Babyküche eignen sich frische Milch, H-Milch oder die ESL-Milch, die noch etwas länger haltbar ist als die frische Milch. H-Milch wird länger erhitzt und hat somit schon den typischen Kochgeschmack. Egal welche der drei Sorten du wählst, beim Fettgehalt solltest du 3,5 Prozent Fettgehalt nehmen, da Babys die Kalorien im ersten Lebensjahr gut gebrauchen können. Rohmilch solltest du nicht nehmen, da dadurch Keime von der Kuh auf den Menschen übertragen werden können und diese gefährlich sind für Babys.

Du kannst den Brei anfangs auch noch mit Pre-Milch oder abgepumpter Muttermilch anrühren, beides darf aber nicht aufgekocht werden.

Alles zum Thema Kuhmilch im ersten Lebensjahr findest du auch in meinem Ratgeber.

Getreide: Die Auswahl zwischen den Getreideflocken ist besonders groß. Am besten sind Vollkorngetreide. Mischen sollte man die Getreideflocken anfangs noch nicht, sondern den Ess-Anfängern die Sorten nach und nach anbieten und schauen, ob die Babys sie vertragen. Für den Anfang eigenen sich die zarten Weichblätter, später kann man auch zu den grob und kernigen greifen.

Die besten Getreidesorten für dein Baby:

  • Dinkel: schmeckt herzhaft nussig, ist wenig allergen, gut verdaulich, reich an Kieselsäure, aber glutenhaltig
  • Hafer: schmeckt süß nussig, ist eisenhaltig, gut verdaulich, aber auch glutenhaltig und mäßig allergen
  • Hirse: schmeckt süßlich im Geschmack, gut verdaulich, glutenfrei und reich an Eisen
  • Reis: schmeckt süßlich, ist glutenfrei, allergenarm, aber nährstoffarm
  • Weizen: schmeckt mild und fast jedem Baby, ist aber relativ nährstoffarm, allergen und nicht so gut verdaulich

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